Ingwer ist der Bringer !

 

Vorbeugend zur Erkältungszeit, jeden Tag am Morgen ein Glas heißes (nicht kochendes) Wasser bereitstellen und 5 Scheiben frisch geschnittenen Ingwer hineingeben. 10 Minuten ziehen lassen und fertig ist das Anti-Erkältungsgetränk. Auch wenn einen die Erkältung doch erwischt hat, weiter Ingwer trinken, den er hilft auch bei der Genesung! Ingwer wirkt stark entzündungshemmend und bringt Kreislauf sowie Stoffwechsel in Schwung:)


Selbstgemachter Hustensaft :)

1 Zwiebel

2 -3 EL Honig (bei Kindern unter einem Jahr Reissirup verwenden)

 

Es ist wieder soweit, die Erkältungszeit beginnt. Gerade bei Kindern ist er schnell wieder da die Schniefenase und der Husten.

Es gibt Abhilfe!

Die Zwiebel in kleine Stücke schneiden und in eine kleine Glasschüssel geben. Anschließend soviel Honig darüber geben, so dass alle Zwiebelstückchen mit Honig bedeckt sind. Das Ganze gut vermischen und ca. 4 Stunden ziehen lassen. Nun alles in ein Sieb geben und den Sirup in ein verschließbares Gefäß abseihen. Die Mischung hält im Kühlschrank fünf Tage. 3 mal am Tag 1 Teelöffel, löst wunderbar den Schleim und wirkt in der Nacht Husten stillend. Hustensaft ohne Konservierungsstoffe und Nebenwirkungen!

- Ein natürlicher Hustenstiller gegen Reizhusten ist ein Teelöffel Honig.

- Ist man erkältet und verschleimt, hat Husten, Mittelohrentzündung etc.  bitte unbedingt auf Produkte aus Kuhmilch verzichten. Diese verschleimen den Organismus noch mehr.

Zwiebeln wirken stark schleimlösend und Honig antibakteriell !


Anti - Zecken - Mittel

Chemische Zeckenmittel haben meist keinen so effektiven Schutz gegen den "Holzbock" wie man es sich gerne wünscht. Des Weiteren belasten sie die Haut mit bedenklichen Inhaltsstoffen. Diese gelangen (so wie bei jedem "Mittel" das wir auf unseren Körper geben) dann über die Haut in unseren Blutkreislauf und den Organismus.

 

Eine ganz einfache, natürliche und wohlriechende Alternative ist da das Kokosöl. Wenn man dieses in Bioqualität kauft ist es ein wunderbares Hautpflegemittel. Das Öl/Fett wirkt entzündungshemmend ist antibakteriell und pflegt die Haut. Selbst wenn es von unserer Haut aufgenommen wird und in den Organismus gelangt ist das noch gesund ;) Der Schutz gegen Zecken ist immens hoch, da diese unerwünschten Besucher den Kokosduft hassen. Einige Tierärzte empfehlen sogar unseren vierbeinigen Freunden etwas Kokosfett ins Fell zu reiben, da diese Maßnahme das Risiko von einer Zecke oder sogar von Flöhen gebissen zu werden erheblich senkt :) Also dann, einreiben und raus in die Natur !!!

Eure Andrea


10 Tipps für "gesundes Grillen"

1. Fleisch (Rind, Hühnchen, Pute) und Fisch grillen, anstatt Würstchen (sehr fetthaltig und mit Zusatzstoffen vollgestopft ).

2. Nicht "nur" Fleisch, Würstchen Brot und Nudeln einplanen sondern auch Gemüse (z.B. gefüllte Paprika, Pilzspieße, Zucchinistreifen) und grüne Salate, mexikanischer Salat mit Paprika, Tomaten, Gurken, Mais, Zwiebeln und Bohnen, sowie Gurkensalat, Tomatensalat, Quinoasalat usw . Salatdressings selbst herstellen (Apfelessig, Öl) und auf "fette" Varianten mit Mayonnaise etc. verzichten. Als Nachspeise kann auch super lecker Obst gegrillt werden (Bananen, Pfirsich mit Honig bepinselt).

3. Man beginnt erst mit dem Grillen, wenn die Kohle durchgeglüht, also weiß ist.

4. Beim Kauf der Kohle achtest Du bitte auf umweltfreundliche Kohle (FSC - Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft) oder ergiebige Kokoskohle

5. Marinaden für das Fleisch stellt man selbst her. Somit kenne ich die Inhaltsstoffe (das geht sehr einfach, es gibt genügend Rezepte dafür im Internet, meist wird Öl, Salz, Pfeffer, Paprika, Knoblauch, Zitronensaft, Zwiebeln, Tomatenmark, Rosmarin etc. verwendet, alles vermischen und das Fleisch einpinseln). Des Weiteren kann fertig mariniertes Fleisch schon "älter" sein und der Verbraucher erkennt nicht mehr ob es frisch ist und welche Qualität da vor ihm liegt.

6. Bei Fleisch oder Fisch immer auf die Qualität achten! Am Besten Bio-Qualität und beim Metzger Deines Vertrauens einkaufen, nicht jedoch im Discounter!

7. Es sollte kein Fett in die Glut tropfen. Fett verbrennt auf der glühenden Kohle, es entsteht PKA (polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff). Dieser steigt mit dem Rauch auf und bleibt am Grillgut haften -> stark krebserregend, genauso wenn ich schwarz verbranntes vom Grillgut mitesse.

8. Bitte nur hitzestabile Fette verwenden: Kokosöl, Erdnussöl, High - Oleic - Sonnenblumenöl

9. Verwende  Mehrweg - Grillschalen z.B. aus Edelstahl oder Emaille. Du schonst damit die Umwelt und Deine Gesundheit. Wusstest Du, dass die Inhaltsstoffe vom Aluminium (auch Aluminiumfolie) sich lösen, wenn diese mit "saurem Essen" in Berührung kommt z.B. Fisch oder Fleisch mit Zitronensaft gesäuert, Essig, Kohlensäure usw.) Aluminium das sich im Gehirn ablagert wird unter anderem für Alzheimer verantwortlich gemacht. Wir finden es überall (Dosen, Kochgeschirr, Folie, Einwegschalen, Kosmetika, Zahnpasta, Deo, Impfungen, Fertigmilchnahrung, in Lebensmitteln, Medikamenten usw.)

Eine weitere Alternative sind große blanchierte Kohlblätter in denen Du super köstliche Sachen aus Gemüse verpacken und Grillen kannst oder auch Bananenblätter aus dem Asiashop.

10. Bereite Grillsaucen und Dips selbst zu. Eine leckere Kräuterbutter oder ein Dip ist schnell selbst hergestellt und kann auch eingefroren werden. Der Vorteil wie immer! Du kennst die Inhaltsstoffe und sparst Dir viele Aromen, Zusatzstoffe und Zucker. Rezepte findest Du zu genüge im Netz!

Viel Freude beim "gesunden Grillen"! Deine Andrea


Selbstgemachte Deo - Creme

Zutaten:

2 EL Kokosöl (antibakteriell)

2 EL Natron (basisch, absorbiert Gerüche)

2 EL Maisstärke (nimmt Feuchtigkeit auf)

 

So gehst du vor!

Das Kokosöl in eine Schüssel/Topf geben und schmelzen, das Natron einrühren und immer wieder umrühren, damit sich dieses auflösen kann. Anschließend die Maisstärke dazugeben und in einen vorher gespülten Behälter füllen z.B. alte Cremedose oder Tigel, kleines Glas mit Deckel etc. Nun wird die Creme wieder fest und ist einsatzbereit :))

Ich bin mega begeistert von diesem "Deo", da es bei mir sogar besser hilft als herkömmliche aluminiumfreie Varianten. Kein Schwitzen, kein Geruch, bei sehr heißen Temperaturen leichtes Schwitzen, aber kein Geruch. Super schnell selbst gemacht und sehr ergiebig! Top!

 

Jedem dem ich erzähle, dass ich mein Deo selbst mache schmunzelt oder lacht mich aus ;) Ich möchte nicht zwanghaft alles auf "bio" und selbstgemacht umstellen aber wenn es besser ist als die Sachen aus dem Drogeriemarkt mach ichs gern. Wenn es nicht funktionieren würde, wäre ich schon lange zu meinem aluminiumfreien Deo zurückgekehrt.

 

Dass ihr bitte kein Deo mit Aluminium mehr kauft ist eh klar ;) Aluminium ist in sehr vielen Kosmetika und Lebensmitteln enthalten und wird von der Zitronensäure "huckepack" genommen. Die beiden ziehen sich magisch an.  Somit passieren sie die Blut-Gehirn-Schranke (Zitronensäure ist ein Stoff der das kann und in sehr vielen Fertignahrungsmitteln enthalten ist) und Aluminium kann sich im Gehirn einlagern. Folgen sind Alzheimer und Demenz. Bei Frauen kommt zusätzlich das Risiko für Brustkrebs noch dazu.

Des Weiteren schont man auf diese Weise die Umwelt, da bereits benutze Behälter immer wieder verwendet werden können.

 

Sehr gut geeignet für Allergiker, bestens hautverträglich!

Sehr empfehlenswert für stillende Frauen, da diese eh kein Deo verwenden sollten. Die Inhaltsstoffe gehen in die Muttermilch über.

 

Auch wenn die Deos aluminiumfrei sind, befinden sich immer noch genügend andere bedenkliche Inhaltsstoffe im Deo, die in unseren Organismus gelangen und erst mal wieder unter größten Anstrengungen unseres Immunsystems ausgeschieden werden müssen oder eingelagert werden.

 

Probiert es mal aus! Es lohnt sich!

Eure Andrea


?*GLUTEN*?

Gluten spielt eine wichtige Rolle in der Ernährung der Menschheit. Zugleich gilt es als Ursache einer Reihe von Krankheiten, Darmentzündungen und Allergien bis hin zu Multipler Sklerose. Eine panisch anmutende Gluten-Angst verbreitet sich zusehends. Ist dies berechtigt oder völliger Unfug?

Was ist Gluten?

Gluten setzt sich zusammen aus Eiweißen. Im Falle von Weizen sind dies Gliadin und Glutenin. Solche Eiweiße sind enthalten in den meisten Getreidesorten, allen voran Weizen, Dinkel, Gerste, Hafer und Roggen. Gluten entsteht erst, wenn beim gemahlenen Korn, also z.B. beim Backen Flüssigkeit dazu kommt. Dann verbinden sich die Eiweiße "kleben zusammen" und es entsteht Gluten (Klebereiweiß). Streng genommen enthält Getreide also kein Gluten.Für die Verzehrpraxis spielt dies aber keine Rolle.

Essenziell ist es hingegen für die Verarbeitung, denn ohne Gluten sind die uns bekannten Backwaren praktisch unmöglich herzustellen. Durch Gluten entsteht zum Beispiel die Elastizität des Teigs, die so wichtig für den Großteil konventioneller Backwaren ist.

Was ist ungesund an Gluten?

Gluten kann die Durchlässigkeit der Darmbarriere erhöhen. Der Darm würde undicht.

Das ist für unserer Gesundheit natürlich fatal, wenn nun Stoffe durch einen undichte Darmwand ungefiltert in den Blutkreislauf gelangen, wo sie nicht hingehören.

Das gegen Verdauungsenzyme resistente Gliadin interagiert darüber hinaus mit dem Lymphgewebe und kann Entzündungsreaktionen auslösen. Zu den darauf zurückgeführten Krankheiten gehören Multiple Sklerose, Diabetes Typ 1, Schuppenflechte (Psoriasis), IgA Nephritis (Morbus Berger) und Rheumatoide Arthritis.

Bei Vorliegen einer Glutenunverträglichkeit (ähnlich der sog. Zöliakie) führt der Verzehr glutenhaltiger Nahrungsmittel zu einer Entzündung der Darmschleimhaut mit folgender Immunreaktion. Im Falle der Zöliakie schreibt die medizinische Literatur von Symptomen wie Gewichtsverlust, Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Depressionen und nicht zuletzt einer Gedeihstörung im Kindesalter.

Was ist Glutenunverträglichkeit? Ist wirklich jeder betroffen?

Zöliakie ist im weltweiten Durchschnitt bei 1 von 130 bis 1 von 270 Menschen diagnostiziert (die Angaben schwanken stark). Jedoch gibt es Hinweise auf eine hohe Dunkelziffer aufgrund unklarer Diagnosen. Hinzu kommt eine oft noch schwammige Abgrenzung zur Glutensensitivität: Letztere ist weniger schwerwiegend, äußert sich jedoch durch ähnliche Symptome (u.a. Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn).

Selbst Prof. Dr. med. Holtmeier, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Diabetologie und Innere Medizin am Krankenhaus Porz am Rhein, Köln, ist nach langjährigen Zweifeln nun auch von der Existenz der Glutensensitivität überzeugt.

Ebenfalls zu differenzieren ist zwischen diesen Krankheiten und der Weizenallergie, welche vornehmlich Atmungsorgane und die Haut betrifft.

Diese teils subtilen Unterschiede in Bezeichnungen und Symptomen dürften einen großen Teil zur Verwirrung und den Diskussionen um die Gefahren des Glutens beitragen. Auf der einen Seite stehen tatsächlich betroffene Patienten mit diagnostizierten Krankheitsbildern; ihnen gegenüber stehen unzählige symptomfreie Menschen mit der gleichen Ernährung. Und dazwischen häufen sich die Fälle derer, die irgendwie mehr oder weniger nicht so gut mit Weizen klarkommen.

 

Erwähnenswert ist auch die Erkenntnis, dass spezifische Darmbakterien durchaus in der Lage sind, Gluten zu verarbeiten. Dies erklärt die inkonsistenten Ergebnisse und anekdotischen Beweise zur Glutenverträglichkeit. Es ist denkbar, dass ein optimal gepflegter Darm mit entsprechendem Bakterienstamm keine Probleme mit der Verdauung von Gluten hat.

 

Alternativen zu einer Gluten - reduzierten Ernährung:

  • Statt Mehl aus Weizen, wählen Sie Mehl aus Buchweizen, Mais oder Hirse. Beim Backen sollten Sie sich jedoch an spezielle Rezepte für glutenfreie Kuchen, Brote etc. halten, da glutenfreies Mehl – gerade aufgrund des fehlenden Glutens – nicht über dessen Bindefähigkeit verfügt.
  • Statt Brot aus Weizen oder Roggen wählen Sie Mais-Vollwert-Brote, Hirse-Vollwert-Brote, Reis-Vollwert-Brote oder Buchweizen-Vollwert-Brote.
  • Statt Hartweizenpasta kommen Buchweizennudeln, Maisnudeln oder auch einmal Reisnudeln auf den Tisch. Achten Sie jedoch darauf, dass es sich um 100prozentige glutenfreie Nudeln handelt und nicht etwa Hartweizen beigemischt wurde.
  • Statt Müsli aus Haferflocken gibt es zum Frühstück künftig glutenfreies Müsli, glutenfreie Flakes oder glutenfreies Knusperfrühstück (gepoppter Amaranth, Hirse, Quinoa, Buchweizen, Cornflakes-ungesüßt)
  • Wenn Sie bisher glutenhaltige Sossenbinder oder Mehl zum Sossenbinden nahmen, dann können Sie jetzt Johannisbrotkernmehl oder Guarkernmehl zum Binden nehmen, welches nicht einmal aufgekocht werden muss und sich daher auch für kalte Dessertsaucen eignet.

Eine Glutensensitivität/Zöliakie kann sich über Jahre hin entwickeln, wenn der Konsum von Weizen und Co. einfach zu groß wird und der Darm damit zu sehr belastet wird. Deshalb empfehle ich zur Vorbeugung auch "gesunden Menschen", das ein oder andere Mal auf glutenhaltige Lebensmittel zu verzichten. Denn wie allen bekannt "die Menge macht das Gift". Und die Menge ist ganz schön viel. Wir ernähren uns größtenteils von Getreideprodukten, häufig bei jeder Mahlzeit vertreten (Frühstück: Brötchen, Haferflocken, Mittag: Nudeln, Abends: Brotzeit, Spätzle, Pfannkuchen usw.).



*SUPERFOOD* einheimische Beeren
Appetitlich und lecker sind sie allemal, die roten, violetten und blauen Beeren aus Garten, Feld und Wald. Zudem stecken sie voller wertvoller Inhaltsstoffe. Die Heilkräfte von Heidelbeeren, Holunder und Preiselbeeren, aber auch von Wein sind in der Volksmedizin in Europa tief verwurzelt; ihre Anwendung hat lange Tradition.
Die natürlichen Farbstoffe in Beeren gehören zur großen Gruppe der Polyphenole oder Gerbstoffe. Viele pflanzliche Phenole sind als gesundheitsfördernde Substanzen bekannt. Eine Hauptrolle dabei spielen Anthocyane, die Farbpigmente in blauen und roten Früchten. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen werden ihnen Schutzwirkungen vor degenerativen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, der Gelenke, der Augen, der Haut oder der Nieren zugeschrieben. Dies beruht auf ihrem antioxidativen Potenzial, also der Fähigkeit freie Radikale im Körper zu binden. Freie Radikale, die durch UV-, Röntgen- und radioaktive Strahlung, durch chemische Substanzen sowie bei vielen Stoffwechselfuktionen im Körper entstehen, greifen die Körperzellen an und verursachen neben dem natürlichen Alterungsprozess auch Krankheiten verschiedener Organe.

Freie Radikale gelten auch als auslösender Faktor für Krebs. Anthocyane werden in konzentrierter Form unter der Bezeichnung OPC (oligomere Procyanidine) als Nahrungsergänzungsmittel verkauft.

Beeren sind Gesundheit pur

Beeren zeichnen sich aber noch durch weitere gesunde Inhaltsstoffe aus. Sie enthalten teilweise sehr viel Pektin, das heilsam und wohltuend für Magen und Darm ist. Ein hoher Gehalte an Vitamin C ist ein bekannter Gesundheitsfaktor, der nicht genug geschätzt werden kann. Die vielen Fruchtsäuren und Fruchtzucker erfrischen und beleben und tragen zum Wohlgeschmack bei.

Pektin

Pektin dient als Geliermittel und ist eine vegane Alternative zu Gelatine. Anders als Gelatine gehört Pektin zu den Kohlenhydraten (besser: Polysaccharide). Für Menschen sind Pektine unverdaulich, haben also keine Kalorien. Pektin ist dennoch nützlich und gesund. Pektin pflegt die Darmschleimhaut, sorgt im Darm für einen physiologisch gesunden niedrigen pH-Wert, bindet Schwermetalle und sorgt für deren Ausscheidung. Pektinreiche Nahrung erhöht das Sättigungsgefühl und senkt den Cholesterinspiegel. Pektin wird zur Herstellung von Marmeladen und Fruchtgelees verwendet aber auch für vegane Süßigkeiten. Pektin ist in unserem Organismus ein Ballaststoff. Pektin ist pflanzlich, wasserlöslich und stark quellfähig. Pektine sind Bestandteile von Zellwänden insbesondere bei Früchten und Beeren. Besonders pektinreich sind die Schalen der Zitrusfrüchte und Apfeltrester, aus denen Pektin auch großtechnisch hergestellt wird.

 

Einige besonders wertvolle heimische Wildbeerenarten sind:

- Heidelbeere

- Holunder

- Preiselbeere

genauso wie die amerikanische

- Cranberry

Dunkle Beeren wie schwarze Johannisbeeren, Brombeeren oder rote Weintrauben punkten ebenfalls mit hohen Gehalten an Anthocyanen. Himbeeren und Heidelbeeren weisen hohe Gehalte an Ballaststoffen auf. Und Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C als Orangen. Auch unsere heimischen Beeren sind „Superbeeren“ und obendrein noch besonders gut. Denn im Gegensatz zu den exotischen Früchten, die häufig nur getrocknet, als Saft, Pulver oder Kapsel zu bekommen sind, können hiesige Beeren frisch bezogen und vielseitig verarbeitet werden. Aroniabeeren, auch als Apfelbeeren bekannt, werden zunehmend auch in Deutschland angebaut. Sie zeichnen sich durch einen hohen Anthocyangehalt aus. Außerdem weisen sie hohe Gehalte an Vitamin C, Folsäure, Eisen und Jod auf.

Übrigens, auch in heimischen Äpfeln, Kirschen, Mirabellen und Co. stecken viele wertvolle Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und Ballaststoffe.

Tipps:

  • Bayerische Powerbeeren haben ihre Saison. Zum richtigen Erntezeitpunkte haben die Beeren die höchsten Mengen an wertvollen Inhaltsstoffen. Achten Sie deshalb darauf, saisonal und regional einzukaufen.
  • Kaufen oder ernten Sie Beeren wie Johannisbeeren mit Stielen, damit sie länger haltbar sind.
  • Sortieren Sie schlechte Beeren sofort aus.
  • Beeren sind oft sehr druckempfindlich und nur wenige Tage im Kühlschrank haltbar.
  • Wenn Sie Beeren einfrieren und ein Verklumpen verhindern möchten, empfiehlt sich das Vorfrieren einzelner Früchte, z. B. auf einem Tablett. Wenn alle Beeren gefroren sind, können sie in einen Beutel oder ein Plastikgefäß umgefüllt werden.

HEILFASTEN

 

1. Wer kann/darf Fasten?

Jeder gesunde Mensch zwischen 16 und 65 Jahre kann für sich alleine zu Hause fasten. Nicht fasten sollten Schwangere/Stillende, Herzkranke, frisch Operierte, Bulimie und Anorexie Kranke, Kinder.

Kranke Menschen sollten unter Aufsicht und in Begleitung eines Therapeutens, der mit Fasten Erfahrung hat Fasten. Nur für eine Diät! ist Fasten nicht sinnvoll und auch nicht gedacht.

 

2. Warum Fasten?

a) Entgiftung/Entschlackung/Entsäuerung

b) Seelische Reinigung

c) chronische Krankheiten können gemildert oder sogar geheilt werden (Gicht, Rheuma, Arthritis/Arthrose, hoher Blutdruck, Cholesterin, Leberleiden, Diabetes Typ 2 usw. (Die Leiden kommen zurück, wenn man nach der Fastenkur wieder so ißt wie vorher. Sieht man die Fastenkur aber als Einstieg in ein "neues, bewussteres Leben", dann ist dies natürlich perfekt!)

d) Stärkung des Immunsystems

usw.

3. Was passiert beim Fasten im Körper?

Wenn dem Körper keine Nahrung mehr zugeführt wird, sodass er zur Energiegewinnung keine Kalorien und Kohlenhydrate mehr von außen aufnehmen kann, ist er gezwungen, auf seine eigenen Energiereserven zurückzugreifen.

Genau das wird beim Fasten genutzt, um einerseits überflüssiges Gewicht zu verlieren, das heißt Fett zu verbrennen, und um andererseits durch die Umstellung auf die „innere Ernährung“ auch von einer seelischen Umstellung zu profitieren.

 

Diese seelische Umstellung beginnt bereits vor dem eigentlichen Fasten, nämlich genau dann, wenn man sich dazu entschließt, für einige Zeit ganz bewusst auf die Aufnahme von Nahrung zu verzichten. Der Körper reagiert auf diesen Verzichtsentschluss mit einer kurzen ergotropen Phase, das heißt der gesamte Organismus wird kurz auf erhöhte Aktivität eingestellt, die Sympatikus-Nerven werden entsprechend erregt.

 

Sobald tatsächlich gefastet wird, bestimmen die Vorgänge der „inneren Verdauunng“ die Umstellung auf die „innere Ernährung“.

 

In den ersten drei Tagen schaltet der Körper auf psychischer, neurologischer und hormoneller Ebene um, Herz und Kreislauf werden entlastet, "Grundwasserspiegel" und NaCl-Ausscheidung sinken, die Fließeigenschaften des Blutes verbessern sich und der Stoff- und Gasaustausch in den Kapillaren wird erleichtert - Sympathikolyse, Entsalzung und Entquellung sind die beherrschenden Vorgänge.

 

Der so genannte Antistresseffekt wirkt sich auch auf den seelischen Bereich aus, der Fastende wird ruhiger und distanziert sich vom Alltag. Mögliche Heil-Krisen sind in dieser Phase Kopfschmerzen, Migräne, Reizbarkeit, Müdigkeit, Unlust, Übelkeit und lebhafte Träume.

 

Zwischen dem siebten und 14. Fastentag setzen stabilisierende und ökonomisierende Stoffwechselprozesse ein: Die Eiweißverbrennung wird immer sparsamer, zunehmend tritt an ihre Stelle die Verbrennung von Fettsäuren, Glycerin und Ketonkörpern.

 

Vom siebten bis zehnten Tag steigen Harnsäure und Harnstoff im Blutserum an, ebenso die freien Fettsäuren. Die vermehrte Fettverbrennung führt zu vermehrter Bildung von Aceton und Beta-Oxybuttersäure im Blut und ebenso zu vermehrter Ausscheidung dieser Ketokörper im Urin.

 

Durch diese Fastenketose werden Hungergefühle schon bald nicht mehr wahrgenommen, zumal auch der ganze Magen-Darmtrakt entleert und ruhiggestellt wird.

 

Mögliche Krisen in dieser zweiten Fastenwoche sind Unterzuckerungen nach ungewohnten Anstrengungen, Hautausschläge, Erschöpfungsgefühle und Schlafstörungen durch starkes Herzklopfen.

 

In der dritten Fastenwoche verarbeitet der Körper seine vitalen Reserven schon viel ökonomischer, die innere Ernährung verläuft problemlos. Das Körpereiweiß wird geschont, die Leber entlastet, und es wird überwiegend Fett verbrannt. Auch alle tragenden Gelenke erfahren nun eine Erleichterung.

 

Der Darm ist in dieser Phase endgültig geleert und "gereinigt" und hat sich auch in seinem Umfang wieder normalisiert. Herz, Kreislauf und Atmung werden durch die allgemeine Entgiftung sowie durch die Gewichtsabnahme entlastet.

 

Der Fastende fühlt sich nun richtig wohl, wenn nicht gar euphorisch, eventuell ist er in dieser Phase sogar besonders leistungsfähig.

 

Bei noch längerem Fasten, etwa in der vierten bis sechsten Woche, erreicht die innere Verdauung schließlich sogar alle Zell- und Eiweißstrukturen, deren Abbau und Veränderung sich heilend auf rheumatische, allergische und immunologische Erkrankungen auswirkt.

 

Die 3 bekanntesten Fastenkuren:

A) Obst oder Gemüsefasten

B) Heilfasten nach Otto Buchinger

C) Heilfasten nach Hildegard von Bingen 

 

A) Gemüsefasten

Wer einige Tage fasten möchte, aber nicht auf komplette Nahrungsaufnahme verzichten will, für den eignet sich hervorragend eine Gemüsefastenkur.

Der Körper nimmt auf diese Weise Vitamine, Mineralien und Vitalstoffe auf, dafür aber kaum Kalorien, das ist nicht nur gesund, sondern hilft, Gewicht zu verlieren. Jeder Teil des Körpers wird von dieser Kur profitieren, da der Stoffwechsel umgestimmt wird und alle Organe und auch das Zentralnervensystem entlastet werden.

Der Ruhepuls und der Bluttruck sinken, die Leberwerte stabilisieren sich und auch die Blutfettwerte gehen zurück, schon nach wenigen Tagen fühlt man sich leichter und fitter.

Gemüsefasten kann u.a. bei Migräne, Verstopfung, Gicht, Lebererkrankungen, hohem Bluttruck und vielen anderen Zivilisationskrankheiten helfen: der Körper wird entschlackt und entsäuert.

Zu Beginn des Fastens sollte eine Darmentleerung stattfinden durch die Aufnahme von Glaubersalz (siehe Packungsanleitung) und die Nahrungsaufnahme sollte bereits drei Tage vor dem eigentlichen Gemüsefasten reduziert werden.

Danach werden die verschiedensten Gemüse als Rohkost oder leicht gedünstet verzehrt, jeder Bissen sollte gründlich gekaut werden und es sollte darauf geachtet werden, dass der Fastende viel Flüssigkeit zu sich nimmt.

Die gelösten Schlacken und Schadstoffe können nur bei genügend Flüssigkeitsaufnahme ausgeschwemmt werden, besonders eignen sich Mineralwasser und ungesüßte Kräutertees, nach persönlichem Geschmack können aber auch verdünnte Obst – oder Gemüsesäfte getrunken werden.

Abends sollte auf Rohkost verzichtet werden, da es sonst zu Gärungen im Darm kommen kann, was nachts sehr unangenehm den Schlaf stört. Hier auf Gemüsesuppe oder gedünstetes Gemüse ausweichen.

Begleitend zu der Gemüsefastenkur sollte man sich viel bewegen, auf Giftstoffe jeder Art verzichten und sich dafür etwas schönes gönnen, vielleicht eine Massage oder ein ausgedehntes Vollbad bei schöner Musik und Kerzenlicht – denn wenn man sich in seiner Haut wohl fühlt, fällt es einem viel leichter, die Fastenkur durchzuhalten.

Bei dem großen Gemüseangebot im ganzen Jahr findet sicher jeder das passende Gemüse für sich und wird somit keine Schwierigkeiten haben, sich schnell an das Fasten zu gewöhnen, das Wohlgefühl stellt sich meist schon nach wenigen Tagen ein.

Perfekt wäre es während des Fastens noch Heilerde (Bentonit oder Zeolith) und Flohsamenschalen zu sich zu nehmen, dass im Darm die freiwerdenden Giftstoffe bindet. Auch die Zufuhr von basischen Mineralstoffen wie Calcium und Magnesium und Probiotikum ist immer von Vorteil.

 

A) Obstfasten

Während bei anderen Fastenkuren auf jegliche Nahrungsaufnahme verzichtet wird, ist das Obstfasten eine sehr sanfte und angenehme Art, seinen Körper zu reinigen und schädlichen Genüssen lebe wohl zu sagen.

 

3 bis 5 Mal täglich nimmt man eine gute Portion Obst oder auch gedünstetes Gemüse zu sich, der Kreativität des Einzelnen sind dabei keine Grenzen gesetzt.

 

Besonders im Frühjahr und Sommer ist diese Art des Fastens sehr beliebt, da die Auswahl an frischem Obst und Gemüse dann am Größten ist.

 

Wenn man dazu noch die Möglichkeit hat, sich sein Obst selbst zu pflücken, kommt auch die Freude am Essen in keinem Fall zu kurz.

 

Saftige Äpfel, exotische Früchte, einheimische Erdbeeren, die an kleine, süße Juwelen erinnern – jeder weiß selbst, welches Obst sein Favorit ist und wird zwischen A wie Ananas und Z wie Zitrone jede Menge Köstlichkeiten finden. Vielleicht lernt man durch diese Fastenkur auch Früchte kennen, die man vorher nie probiert hat.

 

Die Vorteile des Obstfastens sind vielfältig, die Fruchtfasern helfen die Darmwände von Stoffwechselrückständen zu reinigen, die Darmschleimhaut kann sich regenerieren und die Ausscheidungen werden angeregt.

 

Dazu kommt, dass alte Essgewohnheiten durchbrochen werden und man wieder lernt, bewusster zu genießen, was sich auf die Zeit nach dem Fasten positiv auswirken wird. Bereits nach wenigen Tagen fühlt man sich weit weniger müde, man ist energiegeladener und bekommt eine strahlendere Haut, was vor allem daran liegt, dass man naturgemäß mehr Flüssigkeit aufnimmt.

 

Wasserhaltiges Obst wie Trauben, Melonen und Orangen werden gern für das Obstfasten verwendet, die notwendigen Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und Enzyme finden sich jedoch auch in jedem anderen Obst. Bananen können so gut wie keine andere Frucht Hungergefühle beseitigen und wenn man während des Fastens keinen Hunger verspürt, ist man viel eher in der Lage die Kur durchzuhalten und noch dazu Sport zu treiben und sich mit Freunden zu treffen.

 

Auch bei dieser Kur sollte auf Alkohol, Nikotin und Kaffee verzichtet werden, es sollte viel Wasser und Kräutertee getrunken werden (2-3 Liter), gegen Obst- und Gemüsesaft ist bei einer Obstkur natürlich nichts einzuwenden.

 

Wie oben bei der Gemüsekur beschrieben sollten auch Heilerde, Flohsamenschalen, basische Mineralstoffe und Probiotikum nicht  fehlen.

 

B) Otto Buchinger - der Begründer des Heilfastens

Das Heilfasten nach Buchinger gilt als die am häufigsten angewendete Fastenmethode. Es handelt sich um eine reine Trinkkur auf der Basis von Gemüsebrühe, Säften und Tees. Die Fastenkur nach Buchinger wird seit über 80 Jahren angewendet.

 

Die Methode begründete der Internist Otto Buchinger, welcher 1920 die erste Heilfastenklinik Deutschlands eröffnete. Von schwerem Gelenkrheuma betroffen, fand Buchinger durch das Heilfasten selbst Linderung.

 

Buchinger Heilfasten wird vorrangig in Kliniken durchgeführt, kann unter entsprechender therapeutischer Begleitung aber auch ambulant oder wer es sich zutraut alleine zu Hause durchgeführt werden. Eingeleitet wird das Buchinger Heilfasten mit so genannten Entlastungstagen. An diesen 2-3 Tagen kann man ausschließlich so wie oben beschrieben ausschließlich Obst und Gemüse zu sich nehmen oder Gemüsesuppen mit etwas Dinkelgrieß. Man nimmt in dieser Zeit ausschließlich leichte Kost zu sich und bereitet sich auf das bevorstehende Fasten vor. Nach einer kompletten Darmentleerung mit Glaubersalz, (aufgelöst in lauwarmen Wasser oder Orangesaft), beginnt man für etwa fünf Tage mit dem eigentlichen Fasten. Über den Tag verteilt werden mindestens drei Liter Flüssigkeit aufgenommen.

 

Morgens wird Kräutertee, Ingwertee oder grüner Tee getrunken.

Vormittags nimmt man einen Liter Kräutertee zu sich.

Am Mittag dürfen Gemüsebrühe oder Gemüsesaft, auch gerne frisch gepresst, zu sich genommen werden.

Nachmittags abermals 1 Liter Kräutertee oder stilles Wasser.

Gemüsebrühe oder Obstsaft dienen am Abend ebenfalls wieder als Mahlzeit.

Grundsätzlich sind alle Teesorten erlaubt. Sparsamer sollte mit Pfefferminz- oder Früchtetee umgegangen werden. Sehr gut vertragen werden in der Regel Fenchel-, Brennnessel- oder Melissentees. Die Fastentage sollten von Yogaübungen oder leichter sportlicher Betätigung begleitet werden.

Die Gemüsebrühe sollte frisch hergestellt werden. Bei Instant Brühen bitte darauf achten, dass keine Glutamat und keine Hefe enthalten ist. Sehr gut eignet sich hierfür die Brühe von Erntesegen.

 

Die Buchinger Fastenmethode hat den Vorteil, nicht völlig kalorienfrei zu sein und somit den Stoffwechsel weniger zu belasten als totale Nulldiäten. Allerdings sollten über die Flüssigkeiten täglich nicht mehr als 500 Kalorien aufgenommen werden.

Das Ende der Fastenzeit wird mit dem Fastenbrechen eingeleitet, gegessen werden dürfen mittags ein reifer Apfel und abends Gemüsesuppe, mit echtem Gemüse und Kartoffeln wer mag. Daran schließen sich die Aufbautage an, welche von Wechselduschen und Bürsten-Massagen begleitet sind. Leichte Kost und ein bewusstes Essverhalten können den Erfolg der Buchinger Fastenkur nachhaltig positiv beeinflussen.

 

Studien mit 1000 Fastenden ergaben bei 80% der Teilnehmer eine deutliche Verbesserung des Allgemeinbefindens nach Beendigung der Fastenkur. Die Buchinger-Fastenkur bringt Linderung bei Rheuma, Gicht, Hautkrankheiten, Migräne und Diabetes Typ 2.

 

ACHTUNG: bei Fastenkuren die nur aus flüssiger Nahrungsaufnahme bestehen, nimmt man keine Heilerde, Flohsamen etc. zu sich, da die Darmperistaltik sehr stark eingestellt wird und es somit zu Verstopfung kommen kann. Nur gegen basische Mineralstoffe spricht nichts dagegen.

 

C) Fasten nach Hildegard von Bingen

Die Benediktinerin Hildegard von Bingen, die im Mittelalter lebte, hatte ein umfangreiches Kräuterwissen und widmete sich zeit ihres Lebens der Naturheilkunde und hatte sich ihr ganz verschrieben.

 

Bei dem Fasten ging es der Äbtissin Hildegard von Bingen nicht nur um die gesundheitlichen Aspekte und Vorteile, vielmehr sah sie eine spirituelle Dimension. Beim Fasten geht die Konzentration nach Innen und der Geist wird klar, wie sie es beschrieb, kann Zugang zur Seele gefunden werden und der Mensch kommt in Einklang mit sich selbst.

 

Hildegard von Bingen war auch eine Mystikerin und Seherin und so waren ihr auch diese Bewusstseinsräume wichtig. Heilfasten nach Hildegard von Bingen ist ein sanftes Fasten, ein- bis zweimal täglich gibt es eine so genannte Fastensuppe. Hier werden Dinkelkörner mit Gemüse, mit grünen frischen Kräutern und Gewürzen abgekocht. Die Brühe enthält genug Spurenelemente um den Elektrolyt-Haushalt in Balance zu halten. Sie sollte gut warm serviert werden.

 

Abgeführt wird bei der heiligen Hildegard mit dem körperschonenden Ingwer-Ausleitungsgranulat. Auch Einläufe sollten alle zwei Tage gemacht werden. Bei der Fastenkur nach der heiligen Hildegard wird vorwiegend Fencheltee getrunken, dieser ist basisch und gut bekömmlich.

 

In Maßen ist auch Dinkelkaffee oder Lupinenkaffee erlaubt. Hildegard von Bingen empfiehlt für jeden Fastenden eine Flasche Herzwein parat zu haben. Das ist ein Petersilie-Honig-Wein, der sich in Fastenkrisen bestens bewährt hat. Er hilft bei Herzschmerzen, Schwächezuständen und niedrigem Blutdruck. Oft kommt es bei Fastenkuren zu Kreislaufschwächen oder ein Absinken des Blutzuckerspiegels, hier soll der Herzwein helfen.

 

Morgens: Dinkel-Müsli (3 EL Dinkelflocken, 2 EL Dinkelvollgriess, ein kleingeschnittener Apfel mit 150 ml Wasser aufkochen. Als Gewürz ist Zimt, Galgant und Bertram erlaubt.)

Mittags: gekochte Dinkelkörner mit Gemüse und Salat

Abends: Gemüsesuppe oder wieder etwas mit Dinkel z.B. Dinkelgriessuppe (Gewürze: 1 Prise Salz, Galgant, Bertram und Quendel sind erlaubt.)

 

Diese Form des Fastens kann man auch über mehrere Wochen durchführen.

 

Sowohl die Dinkel-Gemüsebrühe, als auch der Fencheltee ist basisch und wirkt sich somit ausgleichend auf den Säure-Basen-Haushalt aus. Auch bei dem Fasten nach Hildegard von Bingen gibt es Aufbautage, hier wird vor allem leichte Kost empfohlen und Dinkel in jeder Zubereitungsform.